Herzlich willkommen in Piesport
|
Postleitzahl:
|
54498
|
|
Bundesland:
|
Rheinland-Pfalz
|
|
Landkreis:
|
Bernkastel-Wittlich
|
|
Einwohner:
|
2.000
|
|
KFZ:
|
WIL
|
|
Höhe über N.N.: |
|
|
|
Homepage: |
http://www.piesport.de/
|
|
|
|
Klicken Sie auf die Kamera um direkt ein Bild hochzuladen.
Nach Freischaltung durch die Redaktion ist es sofort sichtbar.
|
Piesport zählt zu den größeren Weinbaugemeinden an der Mosel.
Der Ort liegt, ca. 42 km von Trier und ca. 19 km von Bernkastel-Kues entfernt, am linken Ufer eines sich nach Süden öffnenden Moselbogens. Piesport zugehörig sind die Ortsteile Ferres auf der gleichen sowie Niederemmel , Müstert und Reinsport auf der gegenüberligenden Flußseite.
Mit den letzteren Ortsteilen ist Piesport durch zwei Brücken im Abstand von etwa 500 Metern verbunden. Verwaltungsmäßig gehört der Ort zur Verbandsgemeinde Neumagen-Dhron im Landkreis Bernkastel-Wittlich. Die Mosel legt von Piesport bis zu ihrer Mündung in den Rhein am Deutschen Eck in Koblenz eine Strecke von 148 km zurück.
Piesport besitzt zahlreiche Winzerbetriebe, Straußwirtschaften und romantische Weinstuben. Die steil aufsteigenden, terrassenförmigen Weinberghänge, die sich über Piesport erheben, bilden eine reizvolle Kulisse und wirken wie ein überdimensionales Amphitheater. Dieses Wort gebrauchte schon der römische Dichter Ausonius (ca. 310 bis 393 n. Chr.), als er das Moseltal bei Piesport beschrieb. Es ist die Heimat so bekannter Weinlagen wie "Piesporter Goldtröpfchen", "Treppchen", "Domherr", "Kreuzwingert", "Gärtchen", "Schubertslay", "Falkenlay", "Günterslay" und "Grafenberg". Sie gehören zu der Großlage "Michelsberg", zu der auch die Weinlagen der Moselorte Trittenheim , Neumagen-Dhron , und Minheim gehören.
Das beeindruckende und steil aus der Mosel aufragende Felsmassiv bei Piesport, das im Volksmund auch den Namen "Moselloreley" trägt, läßt flußabwärts keinerlei Verkehrsverbindungen zu. Das Steilufer bietet nicht mal Platz für einen Fußweg.
Piesport-Niederemmel
Niederemmel ist seit 1969 ein Ortsteil der Gemeinde Piesport und gehört damit zur Verbandsgemeinde Neumagen-Dhron im Landkreis Bernkastel-Wittlich. Der Ort liegt unterhalb eines sanften Gleithanges am rechten Ufer eines Moselbogens, ungefähr 44 km nordöstlich von Trier und ca. 17 km südwestlich von Bernkastel-Kues .
Die Mosel legt von Niederemmel bis zu ihrer Mündung in den Rhein am Deutschen Eck in Koblenz eine Strecke von 147 km zurück. Niederemmel, das mit den Gemeindeteilen Reinsport und Müstert fast zusammengewachsen ist, ist durch zwei Brücken im Abstand von 500 Metern mit dem gegenüberliegenden Piesport , dem Hauptort der Gemeinde, verbunden. Die Niederemmeler und Piesporter Weinlagen heißen "Piesporter Goldtröpfchen", "Treppchen", "Domherr", "Kreuzwingert", "Gärtchen", "Schubertslay", "Falkenlay", "Günterslay" und "Grafenberg". Sie gehören zu der Großlage "Michelsberg", zu der auch die Weinlagen der Moselorte Trittenheim , Neumagen-Dhron , und Minheim gehören.
Das Erscheinungsbild Niederemmels prägen schöne Wohnhäuser und Winzerhöfe aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, die von der barocken Pfarrkirche überragt werden. Vom Ort aus blickt man auf einen schroffen, steilen Felsen, der bei Piesport sich direkt aus der Mosel erhebt und nicht mal Platz für einen Fußweg am Ufer läßt. Nicht umsonst trägt dieser Felsen auch den Beinamen "Moselloreley".
Während der französischen Besatzungszeit ab 1794 machten sich die Bürger von Niederemmel einen Namen als "Widerstandskämpfer". Der bei der Bevölkerung äußerst beliebte Pfarrer verweigerte den von den Franzosen geforderten Eid. Daraufhin wurde er von seiner Gemeinde getrennt. Seine letzten Jahre verbrachte er in Kamp-Bornhofen am Rhein (rechtes Rheinufer). Weder zu seinen Lebzeiten noch nach seinem Tode erkannten die Niederemmeler den Nachfolger an. Auch dem neu eingesetzten Bischof von Trier , Mannay, versagten sie die Treue. Erst in preußischer Zeit kehrte nach einer versöhnlichen Geste seitens der Kirche ein Großteil der Gemeinde von Niederemmel in den Schoß der Kirche zurück.